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Vespa velutina

Die ursprünglich aus Südostasien stammende Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) wurde 2004 nach Frankreich eingeschleppt. Von dort aus breitet sie sich kontinuierlich in ganz Europa aus und erreichte am 9. April 2024 schließlich auch Österreich, wo sie erstmals in der Stadt Salzburg nachgewiesen wurde.

Gefahr auch für Bienen

Für Imker ist die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) eine ernstzunehmende Bedrohung: Um ihre Brut zu füttern, jagt sie vor allem Bienen, Wespen, Fliegen, Spinnen und Heuschrecken. Wie massiv der Schaden an Bienenvölkern tatsächlich ist, wird noch diskutiert. Fest steht: Die tagaktive Hornisse fängt ihre Beute in der Luft. Dabei lauert sie heimkehrenden Sammlerinnen im Schwebflug direkt vor den Fluglöchern auf. Bei einer hohen Hornissendichte drohen Volksschwächungen und Völkerverluste. Im Spätherbst, wenn alternative Nahrungsquellen knapper werden, erbeutet ein einziges Tier laut Berichten etwa 75 Bienen pro Tag.

So erkennen Sie die Vespa velutina

Die Vespa velutina ist etwas kleiner als unsere heimische Hornisse (Vespa crabro) und wirkt insgesamt dunkler. Typisch sind:

  • fast komplett schwarzer Thorax (Brustbereich),
  • gelbe Beinenden,
  • orangefarbener Streifen auf dem vierten Hinterleibssegment.
  • Sie baut große, meist kugelförmige Nester – häufig in Baumwipfeln, aber auch in Sträuchern, Gebäuden oder unter Dachvorsprüngen.

Detailinformationen mit Fotos auf der AGES-Website

Wenn Sie eine Hornisse sehen, bitte melden!

Wer eine Asiatische Hornisse oder ein verdächtiges Nest sieht, sollte keinesfalls selbst eingreifen, sondern den Fund umgehend melden:

  • Online-Meldeplattform 
  • oder direkt an den OÖ Landesverband für Bienenzucht, per Telefon  Telefon: 0732 73 20 70 90 oder per  E-Mail: velutina@bzv-ooe.at
  • Fotos oder Videos (aus sicherer Entfernung aufgenommen) sind sehr notwendig für die Bestimmung.
  • regelmäßig Beobachtung der Fluglöcher, bevorzugt um die Mittagszeit
  • aufstellen von Locktöpfen (Lebendfallen)